Windows 7 Support verlängern

Microsoft unterstützt Unternehmen


10. September 2018, von in IT-Support

Offiziell ist für den Windows 7 Support am 14. Januar 2020 Schluss. Viele Unternehmen stellt das schon jetzt vor eine große Herausforderung – und genau das haben nun scheinbar ausreichend Kunden an Microsoft kommuniziert. Das Ergebnis: der Weltkonzern zeigt ein Herz für Firmenkunden. 

Alle Infos zum Windows 7 Support und der Möglichkeit, ihn zu verlängern, gibt es jetzt bei uns.

windows 7 support verlängern

Wirklich sicher sind Unternehmen nur mit der jeweils aktuellsten Betriebssystem-Version

Windows 7 Support Ende im Januar 2020

Nach wie vor gilt Windows 7 als das beliebteste Betriebssystem aus dem Hause Microsoft. Einer aktuellen Studie aus Juni 2018 von NetMarketShare zufolge, liegt Windows 7 mit einem Anteil von knapp 42 Prozent nach wie vor in Führung. Das aktuelle Windows 10 legt zwar kontinuierlich zu, schafft es aber derzeit „nur“ auf knappe 36 Prozent. Dabei zeigt sich: (aktive) Privatkunden vollziehen einen Betriebssystemwechsel schneller als Firmenkunden. Der Grund liegt in der Natur der Sache. Für Unternehmen mit verhältnismäßig vielen Arbeitsplätzen ist die Umstellung auf ein neues Betriebssystem mit hohen Kosten und hohem Aufwand verbunden. Dabei geht es nicht nur um die Lizenzgebühren, sondern auch um Fachkräfte, die sich um die Durchführung der Upgrades kümmern. Kleinere und mittelständische Betriebe verfügen häufig weder über die eigenen Ressourcen, noch um das Know-how, denn schließlich wäre es fatal, wenn bei solch einem Projekt irgendwas schiefgeht. Ergo: zahlreiche Betriebe verzichten auf eine Aktualisierung des Betriebssystems. Ganz nach dem Motto: „Klappt ja auch mit dem alten.“ (Unser Tipp an dieser Stelle: wenden Sie sich einfach an einen unserer Experten aus dem IT-SERVICE.NETWORK)

Weil Hersteller wie Microsoft aber natürlich ein gesteigertes Interesse daran haben, ihre aktuellen Entwicklungen an den Mann und den Unternehmer zu bringen und darüber hinaus nicht noch jahrelang hunderte Mitarbeiter damit beschäftigen wollen, ein überholtes Betriebssystem zu pflegen, bestimmt der hauseigene Produktlebenszyklus ziemlich rigoros, wann Schluss ist mit dem Support.

Windows 7 Support verlängern – wie und wann es geht

Laut Microsoft Lifecycle-Richtlinie wäre also Anfang 2020 Schluss mit der Unterstützung für alle Windows 7 Nutzer. Weil aber bereits jetzt viele Kunden ihren Unmut darüber geäußert haben, wird nun doch eine große Aufnahme gemacht. Die so genannten „Extended Security Updates“ werden um drei Jahre verlängert. Dabei handelt es sich um Updates, die eine hohe Sicherheitsrelevanz haben und daher umso wichtiger für Unternehmen sind, die über sensible Daten verfügen (also um alle). Microsoft selbst gibt es Begründung für diese Wohltat an, erkannt zu haben, dass die Firmenkunden im Zweifel länger für die Umstellung auf Windows 10 benötigen, aber selbstverständlich trotzdem vor den schlimmsten Gefahren beschützt werden müssen. Große Überraschung: ganz so wohltätig ist der Weltkonzern dann aber doch nicht. Wer den Windows 7 Support verlängern möchte, wird zur Kasse gebeten. Wäre ja sonst auch zu schön gewesen.

Kosten für die Windows 7 Support Verlängerung

Wie hoch die Kosten für die Windows 7 Support Verlängerung genau sein sollen, ist natürlich noch nicht bekannt. Es ist aber grundsätzlich davon auszugehen, dass sich die Gebühr nach der Anzahl der Lizenzen richtet. Kleines Trostpflaster an dieser Stelle: Mit dem Angebot wird zusätzlich Office 365 in Verbindung mit Windows 7 unterstützt. Einige Unternehmen werden schon bald höchstwahrscheinlich vor der Wahl stehen: Kosten für die Support Verlängerung vs. Kosten für die Umstellung auf Windows 10. Da der Umzug auf Windows 10 über kurz oder lang sowieso alternativlos ist, sollten sich Unternehmer gut überlegen, ob sie wirklich noch das Portemonnaie für den erweiterten Support eines an sich toten Betriebssystems öffnen wollen. Unsere Empfehlung: direkt umsteigen.

Die Unterstützung für Windows 7 endet – wenn auch etwas später als ursprünglich angedacht. Aber: sie endet, und das definitiv. Für Unternehmen wäre es ein nicht haltbares Risiko, Mitarbeiter mit einem nicht mehr gewarteten Betriebssystem arbeiten zu lassen. Phishing-Attacken, Trojanern und DDoS-Angriffen wäre man über kurz oder lang verhältnismäßig schutzlos ausgeliefert. Mal ganz unabhängig davon, dass andere Programme und Software irgendwann nicht mehr kompatibel mit dem Betriebssystem wären.

Wenn Sie Unterstützung bei dem Umzug Ihrer Arbeitsplätze auf Windows 10 benötigen, wenden Sie sich einfach an einen unserer Experten aus dem IT-SERVICE-NETWORK. Sie minimieren jegliche Risiken, geben das Projekt in erfahrene Hände und sparen auf Dauer eine Menge Geld – und vor allem Nerven.

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