Filesharing – Definition

Was ist Filesharing?

Der Begriff Filesharing bedeutet wörtlich übersetzt Datei(aus)tausch. Damit ist gemeint, dass ein oder mehrere Datensätze durch internetbasierte Programme zwischen zwei Nutzern ausgetauscht werden.

Zu Zeiten, in denen das illegale Herunterladen von urheberrechtliche geschützter Musik oder Filmen sehr populär war, existieren zahlreiche Filesharing Portale, auch „Tauschbörsen“ genannt. Diese basierten auf dem Prinzip des gegenseitigen Austauschs. Heute wird der Begriff häufig synonym für das zur Verfügung stellen von Daten an Dritte benutzt. Daher findet in der Praxis eher selten ein wirklicher „Austausch“ statt, wenn von Filesharing die Rede ist. Eher stellt Nutzer A dem Nutzer B Daten zur Verfügung, ohne dass Nutzer B selbiges tut.

Wozu braucht es Filesharing?

Filesharing wird immer dann wichtig, wenn Datensätze, die zwischen zwei Nutzern ausgetauscht werden müssen, besonders groß sind und damit nicht per E-Mail verschickt werden. Ein gutes Beispiel ist die Weitergabe von pressetauglichen Bildern oder Fotos in einer hohen Auflösung – beispielsweise zwischen Unternehmen und PR-Redaktion.

Wie funktioniert Filesharing?

Um (große) Daten auszutauschen, bedienen sich beide Parteien entsprechender Webtools. Ein Beispiel hierfür ist G Suite. Die zu versendende Datei wird auf den Server des Anbieters hochgeladen und mittels eines neu generierten Links oder eindeutigen Zugangsdaten anschließend von dem Empfänger dort heruntergeladen. Auch über Cloud-Lösungen ist Filesharing möglich.

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