Patch-Management – Definition

Hier finden Sie verständliche Erklärungen zu den wichtigsten Begrifflichkeiten rund um das Thema IT.

Was ist Patch-Management?

Der Begriff Patch-Management bezeichnet die strategische Steuerung zum Einspielen von sogenannten Patches, mit denen erst nach der Markteinführung erkannte Sicherheitslücken in Software-Anwendungen geschlossen werden. Ein Patch (deutsch Flicken) stopft die Sicherheitslücke, behebt Programmfehler und verhindert so den Erfolg von Malware-Angriffen. Das übergreifende Patch-Management für Unternehmen gehört zum Standard-Angebot von IT-Dienstleistern.

Was ist Patch-Management?

In erster Linie sollten die Verfügbarkeit von Patches gezielt überwacht und vorhandene Patches schnellstmöglich installiert werden. Patch-Management umfasst die Planung, Beschaffung und Prüfung von Patches. Das bedeutet, dass das Software-Inventar ständig aktuell gehalten, Patches auf ihre Kompatibilität mit anderen Software-Anwendungen hin getestet und nach gelungenem Test im Netzwerk verteilt werden.

Treten während der Patch-Verteilung Fehler auf, werden diese so genannten Reportings sofort analysiert. Diese Analyse dient dazu, den Verteilungsprozess zu verbessern. Sollte es trotz erfolgreicher Testphase beim Verteilen von Patches zu Problemen mit anderen Netzwerkfunktionen kommen, sollte der Systemadministrator die Möglichkeit haben, einen Patch zentral wieder zurückzuziehen.

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