Hinweis aus aktuellem Anlass!

Um einen Beitrag zur Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-Virus zu leisten, weisen wir Sie darauf hin, dass wir viele unserer Leistungen per Fernwartung erbringen können. Kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen auch aus der Ferne.

close

Plug-in – Definition

Was ist ein Plug-in?

Bei einem Plug-in handelt es sich um eine Software-Komponente, die optional an eine andere Software angeschlossen wird und diese um notwendige, weitere Funktionen ergänzt, die ursprünglich nicht in der Hauptanwendung unterstützt wurden.

Was macht ein Plug-in aus?

Üblicherweise wird ein Plug-in aus einer eigenständigen Software entwickelt. Das bedeutet, dass das Plug-in auf eigenen Datenbanken beruht. Im Gegensatz zu einem Add-on oder einem Add-in kann das Plug-in auch ohne die Hauptanwendung verwendet werden, in die es integriert wurde. Ein weiterer Vorteil eines Plug-ins ist, dass die Software-Komponente in der Hauptanwendung nur geladen wird, wenn sie gebraucht wird. Ein Plug-in wird also gezielt verwendet und spart Ressourcen, da es nicht dauerhaft im Hintergrund der Hauptanwendung aktiv ist. Das ist durch die Art der Verbindung von Plug-in und Hauptanwendung möglich.

Der Begriff Plug-in stammt aus dem Englischen und bezieht sich auf das Verb „to plug something in“ (einstöpseln, anschließen). Ähnlich wie Kopfhörer an ein Smartphone angeschlossen werden, wird ein Plug-in an einer bestimmten Schnittstelle an die Hauptanwendung angeschlossen und erweitert so deren Funktionalität.

Wo wird ein Plug-in eingesetzt?

Plug-ins werden häufig für Internet-Browser verwendet. Die Erweiterung einer solchen Software durch ein Plug-in ist notwendig, wenn eine andere Anwendung in der ursprünglichen Software dargestellt oder abgespielt werden soll. Das ist der Fall, wenn beispielsweise ein Video aus einer Online-Mediathek abgerufen wird, ein Webradio gehört wird oder ein Online-Formular ausgefüllt werden soll. Durch das Plug-in werden diese komplexen Anwendungen miteinander verbunden und sind für den Nutzer leicht zu bedienen. Die meisten Plug-ins sind kostenlos und einfach zu installieren. Dadurch stellen sie aber eine Sicherheitslücke dar, durch die Schadsoftware wie Trojaner oder Viren installiert werden können. Regelmäßige Updates sowie der Download und die Installation eines Plug-ins von der originalen Webseite des Herstellers verringern das Sicherheitsrisiko.

Im Geschäftsbereich bilden Plug-ins eine Schnittstelle zwischen Systemen, die nicht kompatibel sind. Dadurch wird der Im- und Export von Daten zwischen unterschiedlichen Programmen vereinfacht.

Zurück zur Übersicht

IT-Dienstleister finden