Add-on – Definition

Was ist ein Add-on?

Ein Add-on ist eine unselbstständige Software-Komponente, die die bisherigen Nutzungsmöglichkeiten einer Hard- oder Software nach der Installation um weitere, nützliche Funktionen ergänzt. Ein Add-on ist nicht standardmäßig im Lieferumfang einer Hard- oder Software enthalten und kann bei Bedarf nachträglich vom Nutzer installiert werden.

Was macht ein Add-on aus?

Der Begriff Add-on stammt aus dem Englischen und bezieht sich auf das Verb „to add“ (etwas hinzufügen). Das Add-on fügt neue Funktionen zu einer bestehenden Hard- oder Software hinzu. Durch diesen Erweiterungs-Charakter werden Add-on, Add-in und Plug-in oft miteinander verwechselt. Im Unterschied zu einem Add-in wird das Add-on nicht so tief in der Hauptanwendung verwurzelt. Das Add-on wird zusätzlich installiert und kann deshalb jederzeit wieder entfernt werden, ohne dass die Hauptanwendung dafür neu installiert werden muss. Ein Add-in wird meistens für Microsoft-Office-Programme oder Computerspiele verwendet, ein Add-on eher für Browser oder Mail-Programme. Anders als ein Plug-in ist das Add-on nicht selbstständig und kann ohne die Hauptanwendung nicht verwendet werden.

Software-Add-ons und Hardware-Add-ons

Ein Adblocker erweitert als Software-Add-on einen Internet-Browser um die Funktion, den Nutzer vor unerwünschter Werbung zu schützen. Dafür müssen Browser und Adblocker nicht vom selben Hersteller stammen. Die meisten solcher Add-ons sind kostenlos und werden durch einen bereits im Browser integrierten Manager verwaltet. Dieser ermöglicht das Hinzufügen oder Entfernen und zeigt verfügbare sowie bereits verwendete Add-ons an. Ob ein Add-on von demselben Hersteller stammen muss wie die Software, hängt davon ab, ob es sich um eine Open-Source-Software handelt. Bei bestimmten lizenzierter Software wird die Add-ons oft von demselben Hersteller zur Verfügung gestellt, da Software und Add-on in ihrer Funktionsweise eng verbunden sind. Bei frei verfügbarer Software können die Add-ons auch von einem anderen Hersteller stammen. Für Unternehmen können Software-Add-ons beispielsweise das Dokumentenmanagement vereinfachen. Diese Add-ons sind in der Regel umfangreicher und deshalb meist kostenpflichtig.

Bei Add-ons für Hardware handelt es sich um die technische Erweiterung eines Computers oder mobilen Geräts. Dazu gehören beispielsweise eine externe Festplatte, ein USB-Kabel oder eine schnellere Grafikkarte. Hardware-Add-ons rüsten einen Computer oder ein mobiles Gerät auf- beziehungsweise nach. Da technische Computer-Komponenten untereinander kompatibler sind, sind unterschiedliche Hersteller bei Hardware und Add-on üblich.

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