Dropbox Business als digitaler Arbeitsplatz

Neue Dropbox bündelt Anwendungen

Von in Cloud-Lösungen
02
Okt
'19

Dropbox Business soll wahre Pionierarbeit leisten und die digitalen Arbeitsplätze revolutionieren. Die Ziele des weltweit agierenden Cloud-Speicher-Unternehmens sind ambitioniert, aber nicht utopisch. Ein Blick auf die neue Dropbox zeigt: Hier wächst zusammen, was zusammengehört.

Von welchen innovativen Funktionen die gewerblichen Nutzer profitieren und wie das Thema „Integrierter Arbeitsplatz“ umgesetzt wird, erfahren Sie hier.

dropbox business

Bild: Dropbox

Dropbox Business – eins für alles

Eine einheitliche und leicht bedienbare Oberfläche, in der alle gängigen Büro-Programme wie MS Office, Slack und Trello direkt integriert sind. Klingt gut? Ist es auch. Denn seien wir einmal ehrlich: So wie das Angebot an Software und Tools wächst, desto unübersichtlicher wird der Arbeitsplatz.

Der amerikanische Konzern Dropbox, der seit Anbeginn zu den Pionieren der Kategorie Cloud-Speicher-Anbieter gehört, präsentierte jetzt auf der hauseigenen Konferenz die smarte Lösung für das Luxus-Problem moderner Unternehmen. Die Mission dahinter ist schnell zusammengefasst: Dropbox will – vornehmlich mit seinen Business-Produkten – den digitalen Arbeitsplatz auf ein neues Level heben. Dazu setzt man auf ein ganzheitlich orientiertes Konzept.

Künftig soll es eine zentrale Anwendung geben, die alle zuvor isolierten Tools auf einer Oberfläche bündelt. Auf selbige kann natürlich jederzeit von jedem Ort auf der Welt zugegriffen werden – natürlich nur, sofern eine Internetverbindung existiert. Aber unter der Haube von Dropbox Business gibt es noch einiges mehr zu entdecken.

Die neue Dropbox als smarter Arbeitsplatz

Ein integrierter Arbeitsplatz aus der Cloud statt eine Vielzahl an Silos – so fasst Geraldine MacCarthy, Leiterin der B2B-Sparte Dropbox Business in Europa, den neuen Ansatz zusammen und führt weiter aus: „Jeder Wissensarbeiter bringt unterschiedliche Fähigkeiten mit und benötigt daher seine eigenen individuellen Software-Werkzeuge.“ In diesem Zuge wurde das Produkt Dropbox Business komplett überarbeitet. Kern der Anwendung ist eine zentrale Desktop-App, die auf jedem Büro-Rechner installiert wird und von der aus alle benötigten Programme und Tools geöffnet und genutzt werden können.

So müssen Nutzer nicht mehr zwischen einzelnen Anwendungen hin- und herspringen, Fenster verkleinern und sich in einer Vielzahl von Tabs zurechtfinden. „Weil User weniger Zeit mit dem Wechsel zwischen verschiedenen Apps verbringen und sich stattdessen auf die eigentliche Arbeit konzentrieren können, werden sie viel produktiver“, begründet MacCarthy das Konzept.

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Der Einsatz der Dropbox kann Prozesse beschleunigen. Bild: Pixabay, mohamed_hassan

Dropbox Business – barrierefrei & flexibel

Der große Vorteil für Unternehmen besteht vor allem darin, dass sich nahezu alle gängigen Anwendungen in die neue Dropbox integrieren lassen. Unabhängig vom jeweiligen Anbieter dahinter. Das bedeutet zum Beispiel: Die Bearbeitung von Dokumenten direkt aus der Oberfläche ist sowohl für Nutzer von MS Office, als auch für die von Google Docs möglich. Geraldine MacCarthy meint dazu etwas pathetisch: „Wir bringen verschiedene Welten zusammen. Das ist ein großes Plus für alle Wissensarbeiter da draußen.“

Ebenso kann das derzeit sehr beliebte Tool Slack eingebunden werden, das als echter Alleskönner gilt und sowohl die interne Kommunikation abbildet, als auch die Verteilung von Daten unterstützt. Dropbox Business-Nutzer können so beispielsweise Dateien aus der Dropbox heraus direkt in die entsprechenden Slack-Kanäle und -Konversationen teilen. Allein das spart Zeit und somit auch Geld. Inwiefern die neue Dropbox die Produktivität ganzer Teams aber nachhaltig steigern kann, bleibt noch abzuwarten.

SaaS weiter auf dem Vormasch

Das Prinzip hinter Dropbox – Software-as-a-Service – erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Laut einer aktuellen Studie des US-Unternehmens Gartner, das sich vornehmlich mit IT-Analysen beschäftigt, sollen sich die weltweiten SaaS-Umsätze von derzeit 80 Milliarden Dollar bis zum Jahr 2023 auf satte 141 Milliarden entwickeln. Produkte wie Dropbox, Microsoft OneDrive und Google Drive gelten dabei gemeinsam mit anderen B2B-Tools als starker Wachstumstreiber. Dropbox selbst verzeichnet – Stand heute – bereits 400.000 B2B-Kunden weltweit und einen Gesamterlös in Höhe von 1,4 Milliarden US-Dollar.

Und ein Ende des Erfolgskurses ist nicht in Sicht. Zu Recht, wie wir finden. Schließlich sind die Cloud-Speicher-Produkte hochskalierbar und bieten zudem genau die Flexibilität auf aktueller Technologie-Basis, die moderne Unternehmen in Zeiten der Digitalisierung benötigen. Bei der Implementierung und Einführung von Dropbox Business und Co. unterstützen Sie unsere Experten aus dem IT-SERVICE.NETWORK natürlich gerne.

Lena Klaus

Lena Klaus arbeitet seit 2018 als freie Autorin und SEO-Expertin für das IT-SERVICE.NETWORK. Seit 2013 kennt sie die IT-Branche und hat sich in diesem Zusammenhang auf B2C- und B2B-orientierte Content-Plattformen spezialisiert.

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