Digitale Kompetenz

Weichen für den digitalen Wandel

Von in Aktuelles
17
Jan
'20

Die digitale Kompetenz der eigenen Mitarbeiter ist zu einem überaus relevanten Kriterium für Personaler geworden. 80 Prozent der in einer aktuellen Studie befragten Unternehmen geben sogar an, die Digitalkompetenz ihrer Mitarbeiter gezielt zu fördern, um sie so für den digitalen Wandel fit zu machen.

Aber was genau ist digitale Kompetenz eigentlich? Wir geben Antwort!

digitale kompetenz

Die digitale Kompetenz der Mitarbeiter stellt die Weichen für den Wandel. Bild: Pixabay/geralt

Digitale Kompetenz – startklar für den Wandel

So langsam scheint sich der Großteil deutscher Unternehmen darüber bewusst zu sein, dass der Digitale Wandel nicht aufzuhalten ist. Zum einen sind damit Investitionen in moderne Technologien, die Cloud und leistungsfähige Infrastrukturen verbunden, zum anderen müssen die Mitarbeiter notwendige Transformationsprozesse mittragen.

Und genau dieser Umstand scheint immer mehr in den Fokus zu rücken. Einer aktuellen Erhebung zufolge fördern acht von zehn Unternehmen gezielt die digitale Kompetenz ihrer Mitarbeiter – oder streben es zumindest an.

Das Schlagwort in diesem Zusammenhang lautet Change Prozess. Und bei jedem zweiten Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern ist dieser mittlerweile in vollem Gange – noch vor zwei Jahren lag der Anteil übrigens nur bei einem guten Drittel.

Was ist digitale Kompetenz?

Frank Karcher, Personalleiter Central Europe, Tata Consultancy Services Deutschland, fasst die aktuelle Herausforderung in der Studie wie folgt zusammen: „Neue Anforderungsprofile, fortschreitende Automatisierung, flexiblere Arbeitsmodelle: Die neue Arbeitswelt wirft viele Fragen auf, die uns HR-Entscheider unmittelbar angehen. Wir müssen uns stärker in Diskussionen um den digitalen Kurs unserer Unternehmen einbringen.“ Von dieser Aussage lässt sich gut eine Definition ableiten.

Mit digitaler Kompetenz wird eine Schlüsselkompetenz für das lebenslange Lernen bezeichnet. Im Kern geht es darum, sicher (und auch kritisch) mit digitalen Technologien umzugehen. Damit sollen die Mitarbeiter dafür sorgen, dass die mit den Technologien einhergehenden Informationen, Problemlösungsansätzen und Kommunikationsmethoden in allen Lebens- und Arbeitsbereichen genutzt werden.

Doch der Ansatz geht noch weiter. Digitale Kompetenz gilt als eine übergreifende Fähigkeit, die auch dabei hilft, andere Kompetenzen zu meistern, wie beispielsweise Kommunikation, Sprachkenntnisse oder Grundfertigkeiten in Mathematik und Naturwissenschaften. So viel zur Theorie.

Herausforderungen für Unternehmen

In der Praxis sind viele Change-Management-Prozesse mit einigen Hürden verbunden. Das scheint vor allem an der altbekannten Tatsache zu liegen, dass der Mensch als Gewohnheitstier gilt. Besonders langjährige Mitarbeiter tun sich häufig schwer damit, Veränderungen etwas Positives abzugewinnen und neue Chancen zu erkennen. Nicht jeder bringt außerdem die Bereitschaft mit, auf „seine alten Tage“ noch Neues zu lernen. Ein weiteres Problem: Die Wünsche und Bedürfnisse sind von Generation zu Generation unterschiedlich. Was der Generation Y heute wichtig ist, tangiert die Baby-Boomer eher wenig – und umgekehrt.

Die Kunst für Geschäftsführer besteht darin, die Mitarbeiter in Summe mit ins Boot zu holen – und dabei ausreichend behutsam vorzugehen. Wer bei Neueinstellungen aber direkt Kandidaten auswählt, die genügend digitale Affinität mitbringen, kann von einer Sog-Wirkung profitieren.

Wie man durch Change-Management Schritt für Schritt die digitale Kompetenz steigern und das Unternehmen damit erfolgreich Richtung Zukunft entwickeln kann, verrät unser Artikel „Change-Management – so geht es richtig!“.

Lena Klaus

Lena Klaus arbeitet seit 2018 als freie Autorin und SEO-Expertin für das IT-SERVICE.NETWORK. Seit 2013 kennt sie die IT-Branche und hat sich in diesem Zusammenhang auf B2C- und B2B-orientierte Content-Plattformen spezialisiert.

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