Multicloud

Was kostet die Cloud?


1. März 2018, von in Cloud-Lösungen

Nutzen Sie bereits Cloudanwendungen? Und wenn ja: Haben Sie einen Überblick darüber, wie viele Cloud-Lösungen in Ihrem Unternehmen zum Einsatz kommen – und was diese überhaupt kosten? Fakt ist nämlich: Viele wissen gar nicht, dass sie bei der Nutzung mehrerer Cloudanwendungen, beispielsweise in der Multicloud, Geld sparen können. Wir fragen uns daher heute: Was kostet die Cloud?

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Multicloud-Lösungen ermöglichen die parallele Nutzung mehrerer Cloud-Dienste. (Bild: pixabay.com/pcdazero)

Multicloud: Mehrere Cloud-Anbieter parallel nutzen

Private Cloud, Public Cloud, Hybrid Cloud – diese Begriffe sind den meisten mittlerweile ein Begriff. Wenn nicht, dann hilft unser Blogpost zum Thema Cloud-Modelle auf die Sprünge und erklärt die Unterschiede zwischen den drei Modellen nochmal genauer.

In jedem Fall wird Cloud Computing immer mehr zum essentiellen Bestandteil unseres Arbeitslebens. So erlauben Cloud-Lösungen es nicht nur, standortflexibel auf Daten zuzugreifen, sondern auch, mit anderen gemeinsam Dokumente zu bearbeiten. Für viele ist diese Flexibilität darum ein wichtiger Kritikpunkt, wenn es um die Gestaltung des eigenen Arbeitsalltags geht. Die Multicloud ist grundsätzlich betrachtet zunächst eng mit der Hybrid Cloud verwandt. Im Folgenden stellen wir Ihnen das Konzept näher vor.

Lesen Sie dazu: New Work – So arbeiten wir in der Zukunft

Was heißt Multicloud?

Eine Multicloud-Umgebung erlaubt es Ihnen, die Cloud-Dienste beziehungsweise -Plattformen unterschiedlicher Anbieter parallel zu nutzen. Dabei müssen Sie als Anwender aber auf keinen Komfort verzichten, denn die Multicloud verhält sich aus Anwendersicht wie eine einzige große Datenwolke.

Vergangenes Jahr beschrieb ein Artikel im Cloudcomputing Insider das Ganze als „Evolutionsstufe des Cloud Computings“, die das Modell der Hybrid Cloud um zusätzliche Vorteile erweitert. Große Worte also, die das Konzept erklären sollen. Für Sie als Nutzer bietet diese Cloud-Computing-Lösung aber einige Vorteile, wie wir gleich noch sehen werden.

Generell können Sie in einer Multicloud-Umgebung mehrere Cloud-Modelle miteinander kombinieren – ganz gleich, ob es sich dabei um eine Public oder Private Cloud handelt. Das heißt also, dass Sie nicht an einen einzigen Anbieter gebunden sind, sondern die Dienste mehrerer Provider parallel nutzen können.

Vorteile

Genau in dieser Unabhängigkeit von einem bestimmten Provider liegt der größte Vorteil von Multicloud-Lösungen. So lässt sich damit das Risiko eines Datenverlusts beim Ausfall eines Providers verringern. Das heißt konkret: Wenn Sie mit mehr als einem Cloud-Dienst arbeiten, können Sie die verschiedenen Anbieter als eine Art Sicherheitsnetz nutzen. Fällt ein Provider aus, können Sie in der Regel problemlos weiterarbeiten, da die ausgefallenen Dienste meist in gleicher oder ähnlicher Form von einem anderen Anbieter Ihrer Cloud-Umgebung zur Verfügung gestellt werden.

Außerdem können Sie dabei die Rosinen für sich selbst herauspicken. Die Multicloud erlaubt es Ihnen, für einzelne Anwendungen oder Dienste den jeweils geeignetsten Anbieter zu wählen. Das wirkt sich insbesondere positiv auf die Produktivität und Effektivität Ihrer Arbeitsprozesse aus. Außerdem können Sie so gegebenenfalls auch hohe Kosten für die unternehmensweite Implementierung kostspieliger Software-Lösungen vermeiden.

Sollte einer der von Ihnen genutzten Provider mit der Zeit seine Kostenstruktur oder sein Leistungsportfolio anpassen, können Sie darauf ebenfalls flexibel reagieren. So vermeiden Sie Situationen, in denen Sie plötzlich in Rekordgeschwindigkeit auf eine neue Technologie wechseln und diese aufwendig integrieren müssen, um Arbeitsausfälle zu vermeiden.

Nachteile

Während eine Multicloud-Umgebung Ihnen zahlreiche Vorteile bietet, gibt es aber auch einige Nachteile. Der größte ist dabei die Komplexität. Je mehr Anbieter Sie in Ihrer Multicloud-Lösung nutzen wollen, desto komplexer wird deren Verwaltung. Hier ist ein gutes Cloud Management gefragt.

Ebenso müssen Sie genau auf die Datenschutzkonzepte der Provider achten. Hier unterscheiden sich die einzelnen Cloud-Anbieter zuweilen deutlich voneinander. Vor allem Anbieter mit Servern außerhalb der EU sollten hier hinsichtlich des Datenschutzes aufpassen. Gerade im Hinblick auf die ab Mai gültige Datenschutz-Grundverordnung lohnt auch ein Blick auf die Zertifizierungen der Cloud-Dienste.

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Ein nicht zu unterschätzender Faktor sind auch die Kosten. Grundsätzlich können mit Multicloud-Lösungen die IT-Kosten deutlich gesenkt werden. Allerdings gilt das nur, wenn Sie einen Überblick darüber haben, was Sie für die verschiedenen Provider ausgeben.

Was kostet die Cloud?

Wissen Sie, wie viel Geld Ihr Unternehmen für Cloud-Lösungen ausgibt? Nein? Damit sind Sie nicht allein, wie eine vom Softwareunternehmen BMC beauftragte Studie zeigt. So wissen knapp 40 Prozent der IT-Manager nicht, wie viel Budget sie für die Nutzung von Cloud-Diensten aufwenden. Dabei sei aber eigentlich die Kostenersparnis das Hauptargument für den Einsatz einer Multicloud-Umgebung.

Doch was kostet die Cloud denn nun? Darauf gibt es keine definitive Antwort, denn die Kosten variieren von Anbieter zu Anbieter. Insbesondere Ihre Anforderungen in puncto Speicherplatz und Rechenleistung spielen dabei eine wichtige Rolle. Es gilt der Grundsatz: Je mehr Speicherplatz und Rechenleistung Sie benötigen, desto höher die Kosten.

Kostenloser Online-Speicher bietet in der Regel nur wenig Speicherplatz. Für Firmen kommen daher meist nur spezielle Business-Lösungen in Frage, die je nach Anbieter entsprechende Kosten verursachen. Sie wollen sich zur Einrichtung einer passenden Cloud-Lösung beraten lassen? Dann stehen Ihnen die Dienstleister des IT-SERVICE.NETWORKS jederzeit zur Verfügung.

Unser Tipp: Prüfen Sie regelmäßig, welche Cloud-Dienste Sie bereits nutzen und wie viel Sie dafür bezahlen. Durch die Flexibilität der Multicloud können Sie so eventuell auf einzelne Dienste oder Provider verzichten und so letztendlich Kosten sparen.

Cloud Management | JK Computer - Wir machen Ihre IT.

tina, 15. März 2018 um 17:28

Stefanie Schäfers, thanks for the article post.Really thank you! Great.

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