Newsletter abbestellen

Dieses Tool meldet Newsletter automatisch ab


13. Februar 2019, von in Aktuelles

Wer alle Newsletter abbestellen möchte, braucht vor allem eines: eine Menge Zeit. Jede einzelne E-Mail aufrufen, den oft mehr als gut versteckten „Abmelden Button“ suchen und auf die Bestätigung warten. Klingt wenig spannend, ist es auch nicht.

Schluss mit der leidigen Abmeldung unerwünschter Newsletter macht jetzt ein besonders Tool. Es verspricht: mehr als ein paar Klicks sind nicht nötig und schon ist das überquellende Postfach frei von der (unerwünschten) E-Mail Flut.

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Newsletter abbestellen leicht gemacht verspricht das neue Tool Leave me alone
© Pixabay

Newsletter abbestellen leicht gemacht – dieses Tool hilft

Der Dienst mit dem gleichermaßen klangvollen wie passendem Namen nennt sich „Leave me alone“. Zugegeben: das Rad wurde bei weitem nicht neu erfunden. Schon seit gefühlten Ewigkeiten gibt es Tools und Programme, die ebenfalls eine übergreifende und automatisierte Abmeldung von Newslettern versprechen. „Leave me alone“ gilt allerdings als besonders datenschutzfreundlich – und das dürfte doch Musik in vielerlei Ohren sein. Kleiner Dämpfer zu Beginn: die Nutzung kostet. Allerdings garantieren die Entwickler dafür, dass das Tool keine Nutzerdaten abgreift oder gar speichert und selbst wieder weiterverwendet.

In der Vergangenheit ist nämlich genau das bei anderen Newsletter-Abmeldungs-Programmen geschehen. Bekannteste Beispiele: die Platzhirsche Unsubscriber und Unroll.me. Letztes ist übrigens seit Einführung der DSGVO im Mai 2018 überhaupt nicht mehr für europäische Nutzer erreichbar.

Leave me alone – Newsletter abmelden mit wenigen Klicks

Um auf einen Schlag alle unliebsamen Newsletter abbestellen zu können, bedarf es nur weniger Schritte. Zunächst einmal benötigt Leave me alone ein paar Rechte, damit es den Posteingang durchsuchen kann. Diese Rechte, so versprechen die Entwickler, werden aber für keine weiteren Zwecke genutzt. Und natürlich erst recht nicht für monetäre Zwecke wie den Datenverkauf missbraucht. Unabhängig davon kann der Nutzer sie nach Abschluss der Aufräumarbeiten hinsichtlich der automatischen Newsletter Abmeldung aber auch direkt wieder entfernen. Zudem verschlüsselt das Tool automatisch alle sensiblen Daten und verzichtet grundsätzlich auf die Speicherung von E-Mail Inhalten. Was allerdings gespeichert wird (und muss), sind die Adressen von Sender sowie Empfänger und die Information darüber, ob sich der Nutzer vielleicht sogar selbst schon einmal von einem Newsletter abgemeldet hat.

Leave me alone im Praxis-Test – so funktioniert die übergreifende Newsletter-Abmeldung

Nach Freigabe der bereits erwähnten Rechte beginnt das praktische Tool mit der Arbeit. Sind alle Scan- und Suchvorgänge abgeschlossen, listet die Software Leave me alone übersichtlich alle Nachrichten auf, die sie als Spam oder Newsletter erkannt hat. Die finale Kontrolle obliegt dann erst einmal dem Nutzer. Und das ist auch gut so, schließlich weiß wohl jeder, wie schnell auch mal die E-Mail von Mutti fälschlicherweise im Spam-Ordner landen kann. Per Fingertipp oder Klick wird dann über die Abmeldung der angezeigten Ergebnisse entschieden. Alternativ lässt sich ein Herzchen platzieren, das bedeutet: diesen Newsletter möchte ich behalten. Die integrierte Funktion „See Details“ gibt anschließend Aufschluss darüber, ob die Newsletter-Abmeldung bei den nicht geherzten Exemplaren erfolgreich war.

Einschränkung & Kosten von Leave me alone

Eine ganz große Einschränkung hat das praktische Tool momentan noch: es steht nur für Gmail zur Verfügung. Das liegt vor allem daran, dass die Entwickler aus den USA stammen, wo Gmail einen viel größeren Marktanteil hat als in Deutschland. Dennoch dürfte der auch hierzulande nicht allzu gering sein. Allein aufgrund der Tatsache, dass so gut wie jeder Google zugehörige Dienst und zahlreiche, weitere Plattformen von YouTube bis Pokemon Go einen Gmail Account voraussetzen. Abgesehen davon soll Leave me alone aber auch schon bald bei anderen E-Mail Providern funktionieren. So oder so: die Nutzung ist wie bereits erwähnt leider nicht kostenlos. Es gibt aber verschiedene Preismodelle. Für einen Scan mit einer einwöchigen Rücklaufzeit werden drei Dollar fällig, für sechs Monate acht Dollar. Wer das Programm lediglich testen möchte, scant kostenlos die letzten drei Tage.

Das Modell scheint aber trotz der Gebühren anzukommen: laut den Entwicklern wurden bereits über 12.000 Spam-Mails und Newsletter abgemeldet.

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