Dockingstation für Laptops

Welche Vorteile bietet eine Notebook-Dockingstation?

Von in IT-Infrastruktur
27
Sep
'21

In Zeiten von New Normal, Home Office und Hybrid Work sind mobile Endgeräte Trumpf. Allerdings behindern kleine Laptop-Bildschirme häufig ein wirklich effizientes Arbeiten und sind nicht wirklich ergonomisch. Die Lösung: Eine Dockingstation für Laptops sorgt für eine einfache  Verbindung mit ergonomischen Peripherie-Geräten.

Wir erklären, warum Dockingstations die Arbeit mit dem Notebook so stark bereichern.

New Normal: Die Technik muss passen

Laptops waren im Jahr 2020 ein heiß begehrtes Gut. Aufgrund der Pandemie-Situation entschieden sich viele Unternehmen dazu, neue Laptops für ihre Mitarbeitenden anzuschaffen, damit diese aus dem Home Office arbeiten und sich dem Infektionsrisiko im Büro oder auf dem Weg dorthin nicht aussetzen müssen. Als Konsequenz kam es zu massiven Lieferengpässen – teilweise weil die Hersteller nicht mit der Produktion hinterherkamen und bestimmte Computerteile nicht verfügbar waren, teilweise aber auch weil sie selbst von Lockdowns betroffen waren.

Inzwischen sieht die Lage wieder etwas anders aus. Viele Mitarbeitende sind längst mit Laptops ausgestattet, andere arbeiten (teilweise) wieder im Büro und die Nachfrage nach Notebooks ist nicht mehr ganz so groß. Zudem haben sich mittlerweile aus der Arbeit mit dem Laptop einige Lehren ziehen lassen.

Zum Beispiel: Für einige Tätigkeiten ist ein Laptop-Bildschirm schlicht zu klein, weshalb mindestens ein zusätzlicher Bildschirm nötig ist. Und: Es braucht die richtige Technik, um so bequem wie möglich zwischen Home Office und Büro zu wechseln. Ein besonders nützliches Helferlein ist dafür schon entdeckt: die Dockingstation für Laptops.

Zu sehen ist ein Arbeitsplatz mit Laptop, vier Monitoren und einer Dockingstation für Laptops, Hände bedienen Maus und Tastatur. Bild: Targus

Für manche Jobs sind mehrere Bildschirme notwendig. Die Verbindung läuft über eine Dockingstation für Laptops. Bild: Targus

Was ist eine Dockingstation?

Mit einer Dockingstation (lässt sich schnell und einfach eine Verbindung zwischen einem Notebook und sogenannten Peripherie-Geräten schaffen. Peripherie-Geräte sind unter anderem externe Monitore, eine externe Maus, eine externe Tastatur oder ein Headset. Wichtig ist auch der Port für ein Netzwerkkabel.

Dadurch, dass all dieses zusätzliche Computer-Equipment über die zahlreichen Schnittstellen der Dockingstation an diese angebunden sind, ist letztlich nur noch zwischen Notebook und Dockingstation eine Verbindung herzustellen – und dafür ist oft nur ein Handgriff nötig. Ziel ist es, das Notebook besser und bequemer nutzen zu können.

Der Name „Dockingstation“ ist also Programm, denn der Begriff setzt sich aus den englischen Wörtern „to dock“ (Deutsch: andocken, koppeln) und „station“ (Deutsch: Station, Platz) zusammen – es handelt sich also wörtlich übersetzt um ein Station zum Andocken.

Dockingstation für Laptops: verschiedene Arten

Es gibt dabei verschiedene Arten von Dockingstations. Als klassisch gelten Dockingstations, auf denen sich ein Notebook von oben einrasten lässt. Über einen Andockstecker auf der Unterseite des Notebooks, den sogenannten Dockingport, erfolgt dabei die Kopplung. Durch eine solche mechanische Verbindung werden hohe Übertragungsgeschwindigkeiten sichergestellt. Ein kleines Manko: Oft werden diese Dockingstation herstellerspezifisch für bestimmte Notebooks hergestellt, sodass sich nicht jedes Notebook verbinden lässt.

Eine weitere Art von Dockinstations sind sogenannte USB-Docks. USB-Docks werden per Kabel an den USB- beziehungsweise den USB-C-Port eines Notebooks angeschlossen. Der Vorteil ist, dass die meisten Notebooks über eine solche Schnittstelle verfügen und USB-Docks dadurch universell einsetzbar sind. Aber auch sie haben eine Kehrseite: Sie sind häufig etwas langsamer und bieten teils weniger Anschlussmöglichkeiten als klassische Dockingstations. Viele USB-Docks verfügen inzwischen aber über eine Ladefunktion und teilweise über Extras wie integrierte Lautsprecher.

Inzwischen werden die USB-Docks nach und nach durch Thunderbolt-Dockingstations ersetzt. Der Vorteil: Thunderbolt-3-Schnittstellen ermöglichen die gleichzeitige Verwendung mehrerer Peripherie-Geräte ohne Leistungseinbußen.

Vorteile: Dockingstation für Laptops

Und was genau sind nun die Vorteile einer Dockingstation für Laptops? Eines vorweg: Sie sind zahlreich und nicht zu unterschätzen. Wir haben eine Auswahl für Sie zusammengestellt:

  • Für mobiles Arbeiten ist ein Notebook natürlich ein Muss. Aber: Man geht mit ihm auch Kompromisse ein. Denn: Anstatt bei einem Desktop-PC an einem – oder mehreren – großen Bildschirmen arbeiten zu können, müssen sich Nutzende eines Notebooks mit dessen eher kleinen Display begnügen. Es sei denn sie verfügen über eine Dockingstation. Mit ihr lässt sich dieser große Nachteil gegenüber stationären PCs spielend ausgleichen.
  • Ein Laptop ist praktisch, aber nicht unbedingt förderlich für ergonomisches Arbeiten. Die Dockingstation gleicht auch diesen Nachteil aus. Durch das Koppeln mit einem oder mehreren externen Monitor/en, einer (ergonomischen) Tastatur und einer (ergonomischen) Maus sind die Voraussetzungen für eine gesunde Körperhaltung während der Arbeit geschaffen.
  • Je leichter und schmaler moderne Business-Laptops sind, desto weniger Platz gibt es für diverse Anschlussmöglichkeiten. Viele Geräte verfügen daher über nur wenige Steckplätze. Eine Dockingstation schafft hier mit nur einer einzigen Verbindung über einen USB-(C-)Port oder einen Thunderbold-Anschluss zahlreiche Möglichkeiten zur Erweiterung mit verschiedenen Peripherie-Geräten.
  • Notebooks mit mehreren verschiedenen Ports lassen sich natürlich auch direkt mit Peripherie-Geräten verbinden. Aber: Jedes Mal ist jedes dieser zusätzlichen Geräte einzeln einzustecken. Das wiederholte Ein- und Ausstecken kostet nicht nur Zeit, sondern sorgt auch für einen rascheren Verschleiß der Anschlüsse des Notebooks.
  • Bei einem (häufigen) Wechsel zwischen Büro und Home Office – zum Beispiel nach dem 3-2-2-Modell – ist es besonders praktisch, wenn an beiden Arbeitsplätzen eine Dockingstation für Laptops vorhanden ist. Mit nur einem Handgriff sind alle benötigten Peripherie-Geräte dann sofort einsatzbereit.

Sie sehen: Dockingstations verbinden die Flexibilität von Notebooks mit dem Komfort stationärer PCs – und können damit sowohl Unternehmen als auch Mitarbeitenden zu großen Vorteilen verhelfen. Und daher gelten Dockingstations auch als echte Wunderwaffe.

IT-Fachleute beschaffen Dockingstation für Laptops

Sie möchten so eine Wunderwaffe auch in Ihrem Unternehmen einsetzen – direkt im Büro oder auch im Home Office Ihrer Mitarbeitenden? Dann helfen Ihnen die IT-Fachleute aus dem IT-SERVICE.NETWORK gern dabei, die für Ihre Zwecke richtigen Dockingstations sowie möglicherweise zusätzlich benötigte Peripherie-Geräte auszuwählen und auf Wunsch auch zu beschaffen und zu installieren. Falls Sie vor den Kosten für die neue Hardware zurückschrecken sollten: Mit der neuen Steuerregel zur Sofortabschreibung können Sie die neue Hardware innerhalb von zwölf Monaten direkt abschreiben!

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Janina Kröger

Seit Anfang 2019 ist Janina Kröger für den Blog des IT-SERVICE.NETWORK verantwortlich. Neue IT-Trends? Wichtige Business-News? Die studierte Germanistin und ausgebildete Redakteurin behält nicht nur das Geschehen auf dem IT-Markt im Blick, sondern versteht es zudem, das IT-Wissen des IT-SERVICE.NETWORK verständlich aufzubereiten.

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