Ende für Windows Vista Support

Was Unternehmen jetzt wissen müssen

Von in IT-Support
16
Feb
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„Jedes Windows-Produkt hat einen Lebenszyklus. Er beginnt mit der Produktveröffentlichung und endet, wenn ein Produkt nicht mehr unterstützt wird.“, so heißt es lapidar im Informationsblatt von Microsoft. Am 11. April 2017 endete der Windows Vista Support.

Welche Auswirkungen das Ende des Lebenszyklus‘ dieses weiteren Windowsprodukt für Sie hat, erfahren Sie hier.

Windows Vista

Vista kommt aus dem Englischen und bedeutet „Aussicht“. Bild: Pixabay/ivacastro

Ende des Windows Vista Supports

Windows Vista wurde im November 2006 für Unternehmen vorgestellt. Im Januar 2007 folgte die Einführung für Privatkunden. Das Betriebssystem ist der Nachfolger von Windows XP und Vorgänger von Windows 7. gilt aber als das unbeliebteste Betriebssystem neben Windows Me.

Microsoft selbst hält das Betriebssystem für erfolgreich, denn es wurde laut Hersteller im ersten Verkaufsjahr allein über 100 Millionen Male verkauft. Am 11. April 2017 endete der Windows Vista Support. Das Betriebssystem hat damit das Ende seines Lebenszyklus‘ erreicht. Microsoft wird keine weiteren Sicherheits-Updates mehr bereitstellen.

Supportende – was bedeutet das für Ihr Unternehmen?

Was bedeutet es, wenn Microsoft für Windows Vista das Supportende einläutet? Das Betriebssystem an sich läuft natürlich weiter, zeitlich unbegrenzt. Aber Microsoft wird zukünftig für Windows Vista keine Sicherheits-Updates mehr zur Verfügung stellen. Sicherheitslücken werden nicht mehr geschlossen. Denn das Betriebssystem ist in die Jahre gekommen und kann laut Microsoft den gestiegenen Sicherheitsanforderungen nicht mehr Stand halten.

Das Problem: Sicherheits-Updates sind für den Schutz der Arbeitsumgebung vor Schadsoftware unverzichtbar. Denn Cyberkriminalität ist ein erfolgreiches Geschäft. Selbst Unternehmen, die mit ihren sensiblen Daten noch auf Windows 7 unterwegs sind, sind großen Gefahren ausgesetzt. Schon heute muss eigentlich jedes Unternehmen mit Cyberangriffen rechnen. Denn 51 Prozent aller deutschen Unternehmen waren bereits Opfer solcher Attacken. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Aber „mit Windows 10 bieten wir unseren Kunden höchste Sicherheit am Puls der Zeit“, sagt Markus Nitschke, Leiter Geschäftsbereich Windows bei Microsoft Deutschland.

Windows Vista Support

Seit der Windows Vista Support am 11. April 2017 endete, gibt es keine Sicherheitsupdates hierfür mehr.

Windows Vista – Umstieg auf aktuelles Betriebssystem zwingend notwendig

Da der Windows Vista Support eingestellt wird, bleibt Unternehmen, die immer das Betriebssystem immer noch nutzen, nichts anderes übrig, als auf ein anderes umzusteigen. Beachten Sie beim Wechsel auf ein anderes Betriebssystem unbedingt, dass Sie von Vista Home lediglich auf Windows 7 Home oder Ultimate umsteigen können. Von Vista Business aus kommen Sie ohne Datenverlust nur auf Windows Professional oder Ultimate. Windows 7 lässt sich dann in einem zweiten Upgrade in Windows 10 umwandeln. Aber: Ein direkter Wechsel von Vista auf Windows 8.1 oder 10 ist nicht möglich, sondern erfordert eine komplette Neuinstallation.

Der Wechsel über Windows 7 auf Windows 10 scheint sinnvoll, denn Windows 10 beinhaltet einerseits sehr viele neue Sicherheitsdienste, andererseits aber auch Verbesserungen der Systemarchitektur, mit denen Angriffsflächen stark reduziert werden. Für Unternehmen heißt das: Der Schritt zu Windows 10 ist gleichzeitig ein Schritt für mehr Schutz gegen Cyber-Angriffe. Denn je neuer die Software, desto sicherer ist sie.

Support-Ende für Vista-Nachfolger

Entscheiden Sie sich für die Vista-Nachfolger Windows 7 und 8.1, dann müssen Sie wissen: Auch für diese Betriebssysteme ist das Support-Ende bereits in Sicht. Microsoft wird für Windows 7 ab 14. Januar 2020 keine Sicherheitsupdates mehr bereitstellen. Der erweiterte Support für Windows 8.1 endet am 10. Januar 2023.

So zwingt das Unternehmen Anwender indirekt zum Upgrade auf Windows 10. Allerdings gibt es auch hier bereits ein Datum für das Support-Ende: Ab 14.Oktober 2025 wird es für Windows 10 keine Sicherheits-Updates mehr geben. Wissen Sie, wann der Support Ihrer Windows-Version endet? Wenn nicht, finden Sie Informationen darüber beim Microsoft-Support. Gern helfen Ihnen aber auch unsere IT-Dienstleister weiter. Mit dem Desktop-Management bekommen Sie unseren umfassenden Service. Dazu gehören unter anderem: All-in-one-Lösung zur Betreuung Ihrer PC-Arbeitsplätze, eine tägliche Prüfung auf Fehler und Schwachstellen und ein Frühwarnsystem zur rechtzeitigen Erkennung von Schadsoftware.


Alle Informationen zum Supportende von Windows-Produkten finden Sie natürlich ebenfalls hier bei uns im Blog. Hier finden Sie die zentralen Informationen zum Windows 7 Support-Ende und erfahren überdies, wie der Support verlängert werden kann bzw. wann er schlussendlich eingestellt wird. Wenn Sie hierzu Fragen haben, helfen Ihnen die Dienstleister des IT-SERVICE.NETWORK weiter.

Maren Keller

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Marcus M, 24. März 2017 um 14:20

Vielen Dank für diese kompakte und übersichtliche Information!

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