Future-Ready-Studie

Deutsche Unternehmen sind bereit für die Zukunft

Von in Digitalisierung
11
Aug
'20

Die Future-Ready-Studie, jüngst vom Konzern Vodafone in Auftrag gegeben, macht Digitalisierungs- und Wirtschaftsexperten sowie Unternehmern große Hoffnungen, dass Deutschland beim Thema Zukunftsfähigkeit endlich mit der Aufholjagd begonnen hat. 

Das Ergebnis kurz und knapp zusammengefasst: Deutsche Unternehmen sind für die Zukunft (besser) gewappnet. Und daran ist nicht zuletzt die Corona-Pandemie beteiligt.

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Die Ergebnisse der Future-Ready-Studie machen Mut. Bild: Pixabay/geralt

Deutsche Unternehmen und die Digitalisierung

Ein mittlerweile fast schon abgedroschener Witz lautet: „Nenne den größten Treiber der Digitalisierung!“ Antwort: „Corona!“ Und tatsächlich scheint die weltweite Pandemie einen nicht unerheblichen Teil dazu beigetragen zu haben, dass es in Deutschland diesbezüglich endlich in Siebenmeilenstiefeln voran geht. Und das wurde auch langsam Zeit. In den vergangenen Jahren nämlich schnitt die Bundesrepublik im internationalen Vergleich eher mäßig bis schlecht ab.

Zuletzt platzierte sich Deutschland im März 2020 im „Digital Readiness Report“ auf Platz 14 – sogar noch hinter Ländern wie Island und Luxemburg. Aber auch wenn wir den globalen Wettbewerb einmal ganz außen vor lassen: Was vielen Unternehmen bis vor kurzem noch fehlte, waren eine Portion Mut und Investitionsbereitschaft. Nun aber sieht es so aus, als hätte der Virus diesen Hemmschuh nachhaltig bekämpft.

Future-Ready-Studie lässt hoffen

Die vom Kommunikationsriesen Vodafone durchgeführte Studie mit dem passenden Titel Future Ready hat untersucht, über welche Merkmale Unternehmen verfügen, die als „zukunftsfähig“ einzustufen sind. Aufgrund der Besonderheit der aktuellen Situation geschah dies auch in Bezug auf allgemeine unternehmerische Herausforderungen, mit denen Betriebe vor und während der anhaltenden Coronakrise kämpf(t)en. Dazu haben die Macher der Studie insgesamt sechs Kriterien definiert:

  • Schnelle Reaktion / gute Anpassungsfähigkeit auf sich verändernde Umstände
  • Offenheit gegenüber neuen Technologien (oder anders gesagt: weniger Skepsis)
  • Klarer Fahrplan für die langfristige Entwicklung und Strategie des Unternehmens
  • Gute Umsetzungsfähigkeit
  • Grundsätzlich positive Einstellungen zu Veränderungen
  • Aufgeschlossenheit gegenüber (Technologie-)Trends

Aber weshalb gerade diese sechs Kriterien? Sie sollen maßgeblich für das Überleben und die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen verantwortlich sein.

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Gutes Innovationsmanagement ist die Basis für eine unternehmerische Zukunft. Bild: Pixabay/jarmoluk

Deutsche Unternehmen sind bereit für die Zukunft

An der Future-Ready-Studie nahmen 2.000 Unternehmen teil – jeweils aufgeteilt in die Phasen „vor“ und „während“ der Corona-Pandemie. Dabei zeigte sich der massive Einfluss der globalen Ausnahmesituation. Denn: Vor dem Ausbruch galt nur etwa jedes 5. Unternehmen, also magere 20 Prozent, als zukunftsfähig. Doch mit einem Schlag änderte sich alles. So investierten 67 Prozent der Unternehmen während der Krise in neue Technologien und Systeme.

Vornehmlich natürlich in solche, die die Arbeit im Home Office erst ermöglichte. 85 Prozent der Betriebe, die schon vor der Krise das Thema Heimarbeit eingeführt hatten, schöpften zusätzlich noch einmal aus dem Budget-Topf und optimierten damit die Rahmenbedingungen.

Die Ergreifung zusätzlicher Maßnahmen zum Wohle der eigenen Mitarbeiter stand für erfreuliche 98 Prozent der Befragten ebenfalls ganz oben auf der Agenda. Und 75 Prozent ergriffen Maßnahmen, um den stationären Handel in ihrer Region während des Lockdowns zu unterstützen.

Future-Ready-Studie zeigt: Investitionsbereitschaft steigt

In puncto Investitionsbereitschaft zieht Deutschland nun sogar an internationalen Wettbewerbern vorbei. Etwa 70 Prozent der Unternehmen sind bereit und willig, in neue Technologien zu investieren. Dennoch ist und bleibt der deutsche Unternehmer auf die Aspekte rund um finanzielle Sicherheit und Stabilität bedacht. Für 68 Prozent genießt dies sogar oberste Priorität.

Knapp dahinter: Die Gesundheit der Mitarbeiter mit 62 Prozent und die langfristige Sicherung von Arbeitsplätzen sowie Löhnen mit 59 Prozent. Und entgegen vieler Kritiker gerieten trotz Pandemie auch Themen wie die soziale Verantwortung (40 %) und Nachhaltigkeit (35 %) nicht aus dem Fokus. Und das sind doch wirklich einmal Nachrichten, die man gerne hört.

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Lena Klaus

Lena Klaus arbeitet seit 2018 als freie Autorin und SEO-Expertin für das IT-SERVICE.NETWORK. Seit 2013 kennt sie die IT-Branche und hat sich in diesem Zusammenhang auf B2C- und B2B-orientierte Content-Plattformen spezialisiert.

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