Microsoft 365 Education

Microsoft unterstützt digitale Bildung

Von in Digitalisierung
13
Nov
'20

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Im Falle des Falles für Remote Learning gewappnet sein; mit innovativer Software ein modernes Klassenzimmer gestalten; Schüler frühzeitig mit Office-Anwendungen vertraut machen. Mit Microsoft 365 Education schlagen Bildungseinrichtungen mehrere Fliegen mit einer Klappe und machen Schüler fit für die Zukunft. 

Welche Möglichkeiten Microsoft Education bietet und was für Pakete es gibt, erfahren Sie bei uns.

Zu sehen sind ein Mädchen und eine Frau, die zusammen auf einem 2-in-1-Notebook Microsoft 365 Education nutzen. Bild: Microsoft

Microsoft 365 Education soll die Schuldigitalisierung unterstützen und Schüler fit für das spätere Berufsleben machen. Bild: Microsoft

Was ist Microsoft 365 Education?

Microsoft 365 Education ist sozusagen eine Software-Komplettlösung für den Bildungsbereich. Neben dem Windows-Betriebssystem werden damit auch die Geräteverwaltung mit Intune und ein Office-365-Education-Paket bereitgestellt. Microsoft will damit leistungsstarke und vielseitig einsetzbare Tools bereitstellen, die dem Bildungssektor einen Schubs in die richtige Richtung geben – in Richtung Digitalisierung.

Dass deutsche Schulen hier eindeutig Nachholbedarf haben, hat sich in den vergangenen Monaten gezeigt. Vor allem in den ersten Wochen der Corona-Pandemie hatte diese viele Schulen in die Knie gezwungen. Die Notwendigkeit, Schulen zu digitalisieren, ist mehr als deutlich geworden. Die Realisierung einer digitalen Schule muss dringend in die Umsetzung gehen. Und genau dazu möchte Microsoft einen Beitrag leisten.

Microsoft 365 Education – das sind die verschiedenen Pläne

Die Lizenz-Welt von Microsoft zu begreifen, ist für den Laien oft eine Wissenschaft für sich. Die Produktwelt von Microsoft 365 Education umfasst drei verschiedene Pläne – A1, A3 und A5. Sie alle geben den Lehrern die Möglichkeit, ihre Lehrpläne umzusetzen, Kreativität und Teamarbeit zu fördern sowie Schüler mit Kompetenzen auszustatten, die sie in ihrem späteren Berufsleben sehr wahrscheinlich benötigen werden.

Bei A1 handelt es sich allerdings um eine gerätebezogene Einzellizenz, sodass sich dieser Plan nicht für einen flächendeckenden Einsatz in einer Bildungseinrichtung eignet. Zudem bezeichnet A1 die geringste Stufe des Leistungsumfangs, mit A3 und A5 kommen jeweils zusätzliche Funktionen hinzu, beispielsweise die Office-Anwendungen Word, Excel, PowerPoint und Outlook.

Zu sehen ist ein Screenshot der Geräteverwaltung über Intune bei Microsoft 365 Education aus. Bild: Screenshot Microsoft

So sieht die Geräteverwaltung über Intune bei Microsoft 365 Education aus. Bild: Screenshot Microsoft

Microsoft Intune sorgt für Sicherheit

An dieser Stelle hilft vielleicht ein Beispiel. In den M365-Education-Plänen ist die Intune-Variante für den Bildungsbereich für die Verwaltung und Sicherheit der Endgeräte zuständig. Die Synchronisierung von Schuldaten, das Verhindern von Datenverlust und die Rechteverwaltung bei Office 365 – das alles fällt in diesen Bereich und ist in allen drei Plänen enthalten.

In den Plänen A3 und A5 werden die Funktionen aber noch zahlreicher. So ist unter anderem Office 365 A3 und damit das Advanced Security Management und Skype Meeting Broadcast Teil der Pläne. Im M365-Education-A5-Plan steigern sich die Sicherheitsfunktionen durch die Integration von Office 365 A5 erneut.

Zu viel Fachchinesisch? Da ist Ihnen definitiv kein Vorwurf zu machen. Denn: Die Microsoft-Lizenz-Welt ist sehr komplex. Es empfiehlt sich daher, auf die Expertise eines Experten zu setzen. Wenden wir uns daher noch einmal dem konkreten Nutzen von Microsoft 365 Education in der Praxis zu.

Microsoft 365 Education macht Schüler fit für die Zukunft

Die Microsoft-Education-Produkte haben im Vergleich zu Bildungssoftware anderer Anbieter einen entscheidenden Vorteil: Ein Großteil der Unternehmen arbeitet mit Office-Anwendungen – und diese sind in Microsoft 365 Education wie zuvor beschrieben integriert. Indem Kinder und Jugendliche bereits in der Schule den Umgang mit diesen Programmen erlernen, bereiten sie sich entsprechend früh auf ihr späteres Berufsleben vor. Einige Beispiele gefällig?

Mit OneNote lernen die Schüler, ein digitales Notizbuch zu führen und sich mit anderen Schülern und Lehrern gemeinsam zu organisieren. Word, PowerPoint und Excel schulen den Umgang mit den absoluten Klassikern unter den Büroanwendungen. Texte schreiben, Präsentationen vorbereiten, Tabellen führen und mit Formeln versehen – das alles erfüllt nicht nur Anforderungen aus dem Lehrplan, sondern stattet die Heranwachsenden mit später benötigten Fähigkeiten aus.

Microsoft Teams stellt dabei eine wichtige Säule dar: Hier lassen sich Absprachen treffen, Gruppen organisieren, Dateien hin und her schicken und – im Fall von angeordnetem Remote Learning – Unterrichtsstunden per Videokonferenz in ein Online-Klassenzimmer überführen.

Microsoft-Unterstützung für hybrides Lernen

Von heute auf morgen lässt sich der Unterricht mit modernen, digitalen Tools natürlich nicht umsetzen. Es reicht auch nicht aus, sich für einen der genannten Pläne zu entscheiden. Zunächst gilt es die Software im Schulnetzwerk zu implementieren. Dann muss auch noch der Umgang damit erlernt werden – und zwar direkt vor Ort im Schulgebäude als auch von zuhause aus über eine Remote-Verbindung.

Lehrkräfte stehen dabei vor der speziellen Aufgabe, sich das notwendige Wissen anzueignen, um es einerseits selbst anzuwenden, andererseits aber auch ihren Schülern zu vermittelt. Microsoft 365 Education zielt mit umfassenden Hilfestellungen genau auf diese Herausforderungen ab. Im Microsoft Educator Center gibt es nämlich kostenfreie Kurse, mit denen sich Lehrkräfte weiterbilden können.

Damit ist dann ein wichtiger Schritt getan, um eine hybride Lernumgang zu schaffen und digitale Bildung sowohl innerhalb des Präsenzunterrichts als auch beim Fernunterricht umsetzen zu können.

Zu sehen ist ein Schüler beim Remote Learning über Microsoft 365 Education. Bild: Microsoft

Microsoft 365 Education ist darauf ausgelegt, auch Remote Learning zu ermöglichen. Bild: Microsoft

Remote Learning mit M365 Education

Dabei hilft, dass die meisten Microsoft-Tools ihre Stärke nicht nur im Präsenzunterricht ausspielen, sondern sich auch im virtuellen Klassenzimmer einsetzen lassen. Wie der Fernunterricht mit solchen Programmen aussehen kann, zeigen einige Praxisbeispiele:

  • Durch den Together-Mode sieht es in virtuellen Unterrichtsstunden fast so aus, als würden alle Teilnehmer der Microsoft-Teams-Konferenz im Plenum sitzen.
  • Lehrer können beim virtuellen Unterricht ihren Bildschirm für die Präsentation ihrer Lektion freigeben und eine interaktive Diskussion über die Chat-Funktion freigeben.
  • Diskussionen lassen sich auch außerhalb des Chats führen, da der Lehrer oder ein ausgewählter Schüler in der Rolle des Moderators andere stummschalten oder ihren Ton aktivieren kann.
  • Auch Videos lassen sich innerhalb einer virtuellen Unterrichtsstunde integrieren. Denn: Über bestimmte Einstellungen kann der Lehrer den Ton seines Systems für alle Teilnehmer freigeben.
  • Die Unterrichtsstunden lassen sich aufzeichnen, sodass die Schüler sie in ihrer Freizeit wiederholen oder im Krankheitsfall nachholen können. Zudem lässt sich dadurch der Online-Unterricht sehr gut dokumentieren – sozusagen die moderne Form eines Klassenbuchs.
  • Der Lernfortschritt soll abgefragt werden? Auch hier hat Microsoft 365 Education ein geeignetes Tool im Repertoire: Mit Microsoft Forms lassen sich Quizzes erstellen und anschließend benoten.
  • Beim Fernunterricht bleibt der Spaß auf der Strecke? Das muss nicht sein. Durch eigens angelegte Spaß-Kanäle lassen sich auch unterhaltsame Aktivitäten fern des Lehrplans abbilden.

Microsoft hat es sich also definitiv auf die Fahnen geschrieben, digitalen Unterricht so effektiv und interessant wie nur möglich zu gestalten. Übrigens: Viele weitere Tipps zum Einsatz der Microsoft-Produktwelt im Schulalltag finden sich im Microsoft-Education-Blog – allerdings in englischer Sprache.

Mit Microsoft Education Fähigkeiten für morgen erlernen

Unterm Strich lässt sich eines festhalten: Microsoft 365 Education bietet viel mehr als reine Office-Anwendungen. Vielmehr geht es darum, digitale Bildung in all ihren Facetten in den Schulalltag zu integrieren. Das fängt zwar mit den modernen Office-Tools an, geht aber noch weit darüber hinaus. Microsoft Education schult nämlich auch Kreativität und Innovation seitens der Schüler – sowohl mit eigenen Anwendungen als auch durch die Möglichkeit der Integration von Drittanbieter-Apps.

Mit Blick auf die Microsoft-eigenen Lösungen ist Microsoft MakeCode ein gutes Beispiel. Damit lernen die Schüler die Grundlagen der Informatik und entwickeln ein erstes Interesse für den Beruf des Programmierers. Ein weiteres Beispiel: Paint 3D. Der Klassiker Paint wird hier ins Dreidimensionale übertragen, wodurch unter anderem räumliche Wahrnehmung geschult – und vielleicht auch der künftige Architekt – geformt wird. Genauso interessant ist Minecraft: Online Edition. Dabei treffen Spielen und Lernen aufeinander.

Diese Anwendungen haben eines gemeinsam: das Ziel, Fähigkeiten zu schulen, die in der Arbeitswelt von morgen notwendig sein werden.

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Janina Kröger

Seit Anfang 2019 ist Janina Kröger für den Blog des IT-SERVICE.NETWORK verantwortlich. Neue IT-Trends? Wichtige Business-News? Die studierte Germanistin und ausgebildete Redakteurin behält nicht nur das Geschehen auf dem IT-Markt im Blick, sondern versteht es zudem, das IT-Wissen des IT-SERVICE.NETWORK verständlich aufzubereiten.

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