Thin Clients im Home Office

Kompakte Mini-PCs bieten viele Vorteile

Von in IT-Infrastruktur
12
Feb
'21

Thin Clients ermöglichen ein produktives und sicheres Arbeiten – auch abseits der bekannten Büromauern. Gerade in Zeiten der Pandemie und des damit einhergehenden übergreifenden Home Office können sie eine sehr gute Alternative darstellen.

Wir verraten, welche Vorteile Thin Clients im Home Office und darüber hinaus für Unternehmen bieten.

thin clients von rangee

Thin Clients, zum Beispiel von Rangee, präsentieren sich kompakt und leitungsstark.
Bild: https://rangee.com/

Thin Clients – eine Investition in die Zukunft

Eine gute Arbeitsumgebung und reibungslos funktionierende Technik bilden die Säulen für produktives Arbeiten im Home Office. Und natürlich sollte auch die Sicherheit keinesfalls zu kurz kommen. Thin Clients können diesbezüglich die optimale Lösung für alle Unternehmen sein, denen schon jetzt bewusst ist, dass die Heimarbeit auch mit Abklingen des Infektionsgeschehens nicht aus unserer Arbeitswelt verschwinden wird.

Wer sich an dieser Stelle fragt, was ein Thin Client überhaupt ist, dem helfe die folgende Kurz-Definition: Ein Thin Client ist erst einmal ein Mini-PC. Er verfügt weder über einen Lüfter noch über eine eigene Festplatte, sondern arbeitet auf Basis eines Servers, mit dem er permanent verbunden ist. Thin Clients bieten – gerade im Home Office – zahlreiche Vorteile, die wir Ihnen nun vorstellen.

Kompakt und leistungsstark für den Einsatz im Home Office

Die Mini-PCs sind zunächst einmal – wie der Name schon sagt – mini, also kompakt und damit platzsparend. Das dürfte vor allem die Menschen freuen, die pandemiebedingt seit Monaten von zuhause aus arbeiten (müssen), aber dort kein richtiges Büro einrichten konnten.

Dank fehlendem Lüfter gibt es keine Geräuschentwicklung, das freut nicht nur den Arbeitenden, sondern gegebenenfalls auch ebenfalls im Raum befindliche Haushaltsmitglieder. Entsprechend dazu ist der Stromverbrauch gering, das wiederum freut den Geldbeutel.

Eine weitere Eigenschaft der kompakten Geräte ist ein Plus für die IT-Sicherheit: Es ist nicht möglich, eigene Spiele oder Anwendungen auf ihnen zu installieren. Damit bleibt das Arbeitsgerät auch Arbeitsgerät.

Thin Clients – schnell eingerichtet

Für IT-Administratoren bedeutet die Verwendung von Mini-PCs durch ihre Kollegen erheblich weniger Aufwand als bei konventionellen Rechnern. Der Grund liegt dabei in der Natur der Sache, denn bei Mini-PCs ist der Name einfach Programm. Es befindet sich nur wenig Software auf ihnen, eingebettet in ebenfalls wenig Hardware. Anders ausgedrückt: Wo nicht viel ist, kann auch nicht viel kaputt gehen.

Der Nutzer muss dabei nichts anderes tun, als den Thin Client aufzustellen und anzuschließen. Schon jetzt die gewohnte Arbeitsumgebung, die man auch aus dem normalen Büro kennt. Um Aspekte wie die Kompatibilität und die allgemeine Performance muss sich ebenfalls keiner Sorgen machen. Die kleinen Geräte verfügen über ordentlich Power und schaffen damit die perfekte Grundlage für effizientes Arbeiten, egal wo sich der Nutzer gerade befindet.

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Thin Clients gibt es auch in einer Notebook-Variante. Bild: rangee.com

Mini-PCs: sicher und trotzdem supportarm

Ein weiterer Vorteil ist, dass die schlanke Firmware kaum nach Updates oder anderen Aktualisierungen verlangt. Das gilt besonders für Geräte auf Basis des Linux-Betriebssystems. Selbst die eigentlich so wichtigen Virenscanner kann man sich oft sparen. In Summe spart die reduzierte Hardware- und Software-Bestückung so nicht nur der IT-Abteilung eine Menge Zeit, sondern auch den Nutzern, die nicht mehr durch laufende Updates und Co. von ihrer Arbeit abgehalten werden.

Sollte doch einmal die Durchführung einer Firmware-Aktualisierung notwendig sein, lässt sich diese bequem von der Unternehmenszentrale aus auf alle angebundenen Geräte verteilen. Und das erfolgt idealerweise ganz automatisch nach Feierabend.

Thin Clients bieten hohe IT- und Daten-Sicherheit

Eines der wesentlichen Argumente für den Einsatz von Thin Clients ist die hohe Sicherheit. Das gilt für das Firmennetzwerk als solches, aber auch für die Daten. Die Nutzung unsicherer beziehungsweise unverschlüsselter WLAN-Verbindungen lässt sich einfach unterbinden, sodass die Datenübertragung vom Thin Client zum Firmenserver bestmöglich gesichert stattfindet. Administratoren legen dazu einfach den Sicherheitsstandard WPA2 fest und beschränkten die WLAN-Konfiguration durch den Nutzer. Somit ist nur eine sichere, den Vorgaben entsprechende Verbindung möglich.

Dadurch, dass die Arbeitsumgebung über den gesicherten Firmenserver läuft, gibt es praktisch keinen Kontrollverlust für die IT-Abteilung oder den IT-Dienstleister. Selbige sollten natürlich darauf achten, regelmäßig und automatisch vollständige Datensicherungen vorzunehmen. Im selben Atemzug lassen sich dann beispielsweise auch USB-Anschlüsse an den Geräten sperren, sodass keinerlei Gefahr mehr besteht, dass Unternehmensdaten auf externen und privaten Speichermedien landen.

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Weiterführende Links:
rangee.com

Lena Klaus

Lena Klaus arbeitet seit 2018 als freie Autorin und SEO-Expertin für das IT-SERVICE.NETWORK. Seit 2013 kennt sie die IT-Branche und hat sich in diesem Zusammenhang auf B2C- und B2B-orientierte Content-Plattformen spezialisiert.

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