Digital Trust

Die Basis für den digitalen Wandel in Unternehmen

Von in Digitalisierung
21
Mai
'21

Digital Trust gilt als einer der Schlüsselbegriffe im Zeitalter des digitalen Wandels und als Währung der Gegenwart sowie Zukunft. Aber was genau steckt eigentlich dahinter und welche Bedeutung hat Digital Trust besonders für kleine und mittelständische Unternehmen?

Wir geben Antworten und diese und andere Fragen.

Zu sehen sind Spielsteine aus Holz mit den Buchstaben T, R, U, S, T - sie stehen für Digital Trust. Bild: Pixabay/geralt

Digital Trust ist einer der Schlüsselbegriffe unserer Zeit. Bild: Pixabay/geralt

Digital Trust – Grundpfeiler der Digitalisierung

Alle reden stets und ständig vom digitalen Wandel und die Geschwindigkeit, mit der Meldungen über neue Technologien und Chancen durch die Medien gejagt werden, sucht ihresgleichen. Alle Welt redet davon, dass Unternehmen rechtzeitig in digitale Technologien investieren müssen, um die Weichen für eine sichere Zukunft zu stellen – begleitet von der Warnung, den Anschluss zu verpassen.

Dabei bleibt aber eines oftmals auf der Strecke: die Stärkung des Vertrauens und die Vermittlung eines Sicherheitsgefühls, während sich Unternehmen auf unbekannte Pfade begeben. Und genau darum geht es bei dem Begriff Digital Trust, zu deutsch: Digitales Vertrauen. Fehlt selbiges, sind Fehlentscheidungen oder Stillstand vorprogrammiert – und das sollten Unternehmen unbedingt vermeiden.

Chancen vs. Risiken von Digital Trust

Während internationale Experten und große Konzerne, die Pionierarbeit leisten, immer nur von den beeindruckenden Chancen und Vorteilen der Digitalisierung reden, ist ein großer Teil des Mittelstandes nach wie vor skeptisch. Getreu dem Sprichwort „Was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht“ sorgt das große Unbekannte für Unsicherheit und Zweifel. Das ist weder ein Wunder, noch ein Zeichen von Schwäche.

Am Ende des Tages stehen ist der Welt nach Digitalien nämlich vor allem mit einem verbunden: hohen Investitionen. Moderne Technologie kostet, keine Frage. Aber lohnt sich der Einsatz wirklich? Funktioniert nachher auch alles so, wie ursprünglich geplant? Wer behält den Überblick in einer immer komplexer werdenden Datenwelt? Und was passiert, wenn die Mitarbeiter nicht mitziehen oder gar unfreiwillig auf der Strecke bleiben? All das sind Fragen, die den Aufbau eines digitalen Vertrauens hemmen können. Aber gibt es ein Patentrezept dagegen?

Spagat zwischen Sicherheit und Innovation

Betrachtet man den Begriff einmal gesondert, stellt man schnell fest, dass Vertrauen eigentlich ein Gefühl ist, das relativ frei von rationalen Überlegungen existiert. Lernt man beispielsweise einen Menschen neu kennen, gibt es zwei denkbare Entwicklungen:

  • Möglichkeit 1:
    Man ist sofort auf der sprichwörtlich „gleichen Wellenlänge“ – und empfindet sofort eine Art Urvertrauen. Häufig teilt man solch einem Menschen persönliche Geschichten und Geheimnisse mit, ohne groß darüber nachzudenken, dass es eigentlich noch „zu früh“ dafür sein könnte.
  • Möglichkeit 2:
    Das Urvertrauen fehlt. Das muss nicht unbedingt bedeuten, dass einem der Mensch unsympathisch ist. Aber dennoch greift der Instinkt. Wir sind vorsichtiger und legen nicht sehr schnell unser Innerstes offen.

Bei der Digitalisierung verhält es sich ähnlich. Einige Unternehmen verkörpern und leben den Digital Trust. Sie vertrauen darauf, dass schnelle Entscheidungen richtig sind, scheuen nicht vor Investitionen zurück und wollen Vorreiter sein. Auf der anderen Seite stehen die Skeptiker. Sie tasten sich vorsichtig an Themen heran, benötigen für Entscheidungen Zeit und/oder haben häufig Zweifel. Am Ende gilt auch hier wieder: Die goldene Mitte ist die beste Lösung. Denn Unternehmer tragen Verantwortung – für ihre Mitarbeiter, ihre Region und die Gesamtwirtschaft.

innovationsmanagement

Gutes Innovationsmanagement ist die Basis für eine unternehmerische Zukunft. Bild: Pixabay/jarmoluk

Digitales Vertrauen als Währung der Zukunft

Nicht nur die Unternehmen selbst, sondern auch den Kunden mangelt es häufig an Digital Trust. Die größte Herausforderung ist es also, in der gesamten Gesellschaft eine Art digitales Grundvertrauen zu schaffen und an dieser Stelle sind vor allem die Politik und Anbieter neuer Technologien gefragt. Als die größten Herausforderungen gelten dabei die folgenden Bereichen:

Und natürlich die Digitalisierung selbst. Um Vertrauen aufzubauen, ist maximale Transparenz gefragt. Die Vorteile von neuen Maßnahmen müssen klar erkennbar und verständlich sein, gleiches gilt natürlich auch für etwaige Nachteile. Kunden müssen vor allem wissen, was mit ihren Daten passiert und wie für deren Sicherheit gesorgt wird.

Digital Trust bringt viele Vorteile

Die Stärkung des Vertrauens in die Digitalisierung bringt nicht nur technologische Vorteile, sondern kann sich ganzheitlich positiv auf die Unternehmens- und Mitarbeiterentwicklung auswirken. In Summe stellt das Vertrauen einen relevanten Wachstumsfaktor dar, der keinesfalls unterschätzt werden sollte.

All das funktioniert aber nur, wenn das gesamte Team mitzieht. Unser Tipp daher: Schaffen Sie Transparenz, kommunizieren Sie klar und gehen Sie Themen wie die Prozessoptimierung gemeinsam mit den Menschen an, die für die Ausführung der operativen Tätigkeiten verantwortlich sind.

Und sollten Sie auf der Suche nach einem starken Technologie-Partner für alle Herausforderungen und Aufgaben rund um den digitalen Wandel sein, der über ausreichend Digital Trust verfügt, wenden Sie sich gern an unsere Experten aus dem IT-SERVICE.NETWORK.


Weiterführende Links:
T-Systems

Lena Klaus

Lena Klaus arbeitet seit 2018 als freie Autorin und SEO-Expertin für das IT-SERVICE.NETWORK. Seit 2013 kennt sie die IT-Branche und hat sich in diesem Zusammenhang auf B2C- und B2B-orientierte Content-Plattformen spezialisiert.

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