Datenschutz-Grundverordnung: Strengere Regulierungen für Unternehmen

Die wichtigsten Änderungen für Sie zusammengefasst


28. September 2016, von in IT-Support

Eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom ergab, dass 44 Prozent der Unternehmen in Deutschland noch nicht ausreichend auf die gesetzlichen Änderungen zum Thema Datenschutz vorbereitet sind. Welche Bedeutung die neue Datenschutz-Grundverordnung für kleine und mittelständische Betriebe hat und wie Sie Ihr Unternehmen bestmöglich danach ausrichten, erfahren Sie hier.

Datenschutz-Regulierungen werden strenger

Datenschutz-Grundverordnung: Neue Regulierungen verlangen besseren Schutz

Personenbezogene Daten schützen und gesetzliche Richtlinien erfüllen: 64 Prozent der Unternehmen verlassen sich auf externe Hilfe.

Am 25. Mai 2016 ist die Datenschutz-Grundverordnung für alle EU-Mitgliedsstaaten offiziell in Kraft getreten. Bis zum 25. Mai 2018 müssen die daraus resultierenden Änderungen von allen Unternehmen umgesetzt werden, ansonsten drohen hohe Bußgelder. 32 Prozent der Unternehmen haben von der Reform gehört, aber noch keine Maßnahmen ergriffen. 12 Prozent ist die Reform noch gänzlich unbekannt – das ergab eine repräsentative Umfrage des Digitalverbands Bitkom. Zahlreiche Unternehmer gehen davon aus, dass die Umsetzung der neuen Regeln einen dauerhaften Mehraufwand bedeutet. Viele der Befragten wollen auf externe Hilfe zurückgreifen, um die neuen Datenschutzbestimmungen rechtskonform umzusetzen.

Datenschutz-Grundverordnung: Das ist neu

Grundsätzlich gilt: Wer sich schon vor der Reform um Datenschutz bemüht hat, hat es nun deutlich leichter, den neuen Ansprüchen an den Schutz personenbezogener Daten gerecht zu werden. Wer sich allerdings noch keine Gedanken zum Thema gemacht hat, sollte dies spätestens jetzt in Erwägung ziehen. Die wichtigsten Neuerungen in der Datenschutz-Grundverordnung betreffen die Dokumentations- und Informationspflichten, die im Umgang mit personenbezogenen Daten gelten. So wurde beispielsweise die Meldepflicht bei Datenpannen erweitert. Die Pflicht zur Einführung eines Verfahrensverzeichnisses, in dem die Prozesse bei der Verarbeitung sensibler Daten im Unternehmen aufgelistet werden, ist eine der wichtigsten neuen Dokumentationspflichten. Außerdem verlangt die Verordnung die Bereitstellung eines Datenschutzbeauftragten für Unternehmen mit mehr als neun Mitarbeitern, sowie die Erweiterung des Widerspruchsrechts. Ebenso wurde der Umfang der Sanktionen für Unternehmen, die die neuen Datenschutzvorschriften nicht ausreichend erfüllen, deutlich angehoben.

Personenbezogene Daten schützen und Richtlinien erfüllen: So geht es am einfachsten

Eine Musterlösung gibt es für den Bereich Datenschutz nicht. Je nach Branche, Daten und Prozessen ist eine individuelle Palette an Maßnahmen erforderlich. Dabei gilt: je mehr personenbezogene Daten verarbeitet werden und je mehr Prozesse in einem Unternehmen stattfinden, desto höher die Ansprüche an den Datenschutz. Laut der Bitkom-Studie werden fast zwei Drittel der Unternehmen die Hilfe eines externen Dienstleisters in Anspruch nehmen, um die neuen Regelungen umzusetzen. Ein solcher Dienstleister kennt gleichzeitig die gesetzlichen Änderungen und die technischen Möglichkeiten zu ihrer Umsetzung. Das bedeutet für ein Unternehmen wesentlich weniger Aufwand. Mit einer Datenschutz-Analyse vom Profi und einem daraus abgeleiteten Maßnahmenkatalog gemäß der neuen Vorschriften fahren Sie meist besser. Sie können sich weiterhin auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren und gleichzeitig Ihre rechtlichen Pflichten erfüllen – das spart Geld, Zeit und Nerven. Gerne berät Sie einer unserer IT-Dienstleister direkt in Ihrer Nähe unverbindlich zur Bedeutung des Datenschutzabkommens für Ihr Unternehmen.

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