Datenspeicherung mit NovaStor

Neue Wege für die Zukunft der Datenanalyse

Von in Digitalisierung
14
Mai
'19

Für die Datensicherung und Datenaufbewahrung braucht es weit mehr als nur Speicherplatz. Deshalb hilft NovaStor Unternehmen dabei, sich auf die Zukunft von Industrie 4.0, Datenanalyse und das Fortschreiten der Digitalisierung vorzubereiten.

Daten aufzubewahren klingt nach der einfachsten Sache der Welt. Aber falsch gedacht! Wir klären über die Schwierigkeiten auf.

Zu sehen ist die Zeichnung eines Eisbergs; oberhalb der Wasseroberfläche liegen die Hot Data, die für das Tagesgeschäft benötigt werden. Unterhalb der Wasserlinie sind die Cold Data zu finden. Bild: NovaStor

Beim Prinzip des Daten-Eisbergs werden für die Datensicherung inaktive Daten auf kostengünstigen Sekundärspeichern archiviert. Bild: NovaStor

Vernetzung nimmt Fahrt auf

Datenverarbeitung – dieser Begriff meinte früher vor allem Textverarbeitung. Aber diese Zeiten sind längst vorbei. Im Zuge von Digitalisierung und Industrie 4.0 türmen sich die Datenberge tagtäglich höher auf. Die rasanten Entwicklungen bringen Herausforderungen mit sich, die niemand ganz genau kennt. Fest steht nur, dass heutige Unternehmen ihre Daten aufbewahren wollen bzw. müssen – einerseits, um sie in Zukunft für Analysen, intelligente Produkte oder andere Zwecke zu nutzen, andererseits, um rechtlichen Anforderungen nachzukommen.

Grundsätzlich klingt die Datenaufbewahrung nach der einfachsten Sache der Welt. Und doch stehen Unternehmen genau in diesem Punkt vor Projekten, die sie ohne externe Unterstützung kaum bewältigen können. Schließlich müssen all diese angesammelten Daten – ob Nutzerdaten, Mitschnitte von Testläufen, Projektdokumentationen oder Designdaten – ja irgendwo bleiben.

Wer große Datenmengen aufbewahren will, steht vor finanziellen, organisatorischen, technischen und rechtlichen Herausforderungen. Und eine schlüsselfertige Lösung gibt es dafür nicht. Gut, dass es da externe Anbieter wie NovaStor gibt, die die Unternehmen bei der Datensicherung und Datenaufbewahrung unterstützen.

Prinzip des Daten-Eisbergs setzt sich durch

Je nachdem, wie viele Daten einem Unternehmen schon vorliegen und wie viele dazukommen, wird die Datenspeicherung zu einem entscheidenden Kostenfaktor. Deshalb gilt es einerseits die Daten zu kategorisieren, andererseits verschiedene Speichersysteme in Erwägung zu ziehen.  Es greift das Prinzip des Daten-Eisbergs.

Der Eisberg steht dabei für die Gesamtheit der bereits gesammelten und weiterhin einlaufen Daten, die Big Data. Diese werden in zwei Kategorien gepackt. Zum einen sind da die Hot Data. Hierbei handelt es sich um Daten, die aktiv im Tagesgeschäft genutzt werden. Zum anderen gibt es die Cold Data. Das sind inaktive Daten, die selten zum Einsatz kommen, aber aufzubewahren sind, da sie in Zukunft Analysezwecken dienen und somit bei der Entwicklung neuer Produkte helfen könnten.

Im Bild des Eisbergs ist die Menge der Hot Data vergleichsweise gering. Deshalb machen sie nur die Spitze des Eisbergs oberhalb des Wasserspiegels aus. Die Cold Data sind ein Vielfaches davon und weisen ein rasantes Wachstum auf. Wie bei einem Eisberg zeigt sich erst unter der Wasseroberfläche, wie gewaltig die Ausmaße sind.

Was wird wo gespeichert?

Die Hot Data sind im Primär-Storage am besten aufgehoben. Das kann eine Festplatte, also Disk, oder eine Cloud-Lösung sein. Hier sind die Daten schnell und einfach abrufbar. Als langfristiges Speichersystem für die Cold Data bietet sich die Disk dagegen nicht an. Warum? Der Kühlungsbedarf ist zu hoch, die Energiekosten steigen zu schnell und die Systeme sind – in der Größenordnung von mehreren Tera- oder Petabyte – zu empfindlich und trotz des Preisverfalls bei Festplatten zu teuer. Der Sekundär-Storage wird deswegen entweder in einer Cloud oder in sogenannten Tape Libraries (deutsch: Bandbibliothek) abgelegt. Das sind Speichersysteme mit einem oder mehreren Bandlaufwerken und bis zu tausend Magnetbändern.

Mit den Fragen nach Kosten und Speicherkapazitäten ist es dabei noch nicht getan. Auch rechtliche Aspekte fließen in Backup- und Archivierungskonzepte ein, denn alleine die reine Datenverarbeitung durch eine Software kann gegen EU-Recht verstoßen, wenn sich zum Beispiel der Software-Hersteller mit Sitz im außereuropäischen Ausland Zugriff auf die verarbeiteten Daten vorbehält.

Fragen über Fragen

Am Anfang jedes Projekts zur langfristigen Datenspeicherung sollten sich Unternehmen deswegen erst einmal einige Fragen stellen, darunter die folgenden:

  • Ab wann lohnt sich die Umstellung auf eine andere Speichertechnologie?
  • Welche Speichertechnologie soll es dann sein?
  • Wie können Unternehmen die Petabytes an Daten von Festplattensystemen auf Tape Libraries oder in die Cloud übertragen?
  • An welchem Standort will man die Daten aufbewahren?
  • Welche Verfügbarkeit soll für die Daten langfristig gewährleistet sein?
  • Wie wird sichergestellt, dass die Daten in zehn Jahren noch lesbar sind?
  • Welche rechtlichen Vorgaben gibt es und wie lässt sich deren Einhaltung revisionssicher dokumentieren?
Zu sehen ist eine Grafik, die in das Tagesgeschäft und die Archivierung untergliedert ist; unter das Tagesgeschäft fallen die Hot und Warm Data, die Cold Data fallen unter die Archivierung. Bild: NovaStor

Hot Data und Warm Data nützen dem Tagesgeschäft, Cold Data fallen unter die Archivierung. Bild: NovaStor

Externe Anbieter wie NovaStor greifen unter die Arme

Themen, die mit Digitalisierung, Datenwachstum, rechtlichen Rahmenbedingungen und technischen Innovationen in Zusammenhang stehen, gehören bei den meisten Unternehmen nicht zu den Kernkompetenzen. Genau hier kommen externe Anbieter wie NovaStor als Lösungsanbieter für Backup, Restore und Archivierung ins Spiel. Sie analysieren die Kosten, die durch das Aufbewahren der Daten aktuell verursacht werden, konzipieren alternative Modelle, setzen neue Lösungen um und übernehmen anschließend auch die Pflege. Zusammengefasst: Sie übernehmen genau jene Aufgaben, die Unternehmen an ihre Grenzen stoßen lassen.

Der Projektablauf bei der Entwicklung einer langfristigen Datenaufbewahrung bei NovaStor besteht aus mehreren Stufen. Am Anfang steht die Frage, welche Daten auf primären Disk-Speichern lagern dürfen und welche Daten als kalte Daten auf günstigere Sekundärspeicher transferiert werden sollten. Rund um die Kategorisierung und weitere Datenverarbeitung folgen die Konzeption, Dokumentation, technische Abbildung, Automation und Kontrolle sämtlicher Prozesse. Manche Projekte erfordern im ersten Stadium eine erhöhten personellen Einsatz und hohe Kompetenz, während Aufwand und Komplexität nach dem Abschluss der ersten Phase mit der Inbetriebnahme der neuen Lösung sinken. Aber: Ein kontinuierliches Monitoring und reaktives Handeln bei etwaigen Fehlern bleiben auch langfristig notwendig.

Unternehmen setzen auf Expertise von NovaStor

Sowohl in der initialen Projektphase als auch in der dauerhaften Betreuung der Datensicherungs- und Aufbewahrungslösung sind unsere Experten aus dem IT-SERVICE.NETWORK die richtigen Partner an Ihrer Seite. Gerne helfen sie Ihnen bei der Entwicklung passgenauer Dienste und der Einrichtung von zukunftsfähigen Lösungen wie von NovaStor. NovaStor als Lösungsanbieter für Backup, Restore und Archivierung unterstützt Unternehmen und Systemhäuser mit bewährten Software-Produkten. Dabei geht es auch immer um die ganzheitliche Betrachtung von Aspekten wie Storage-Bedarf und Compliance-Richtlinien sowie um wirtschaftliche Überlegungen. Auf dieser Grundlage können Einsatzszenarien, Anforderungskataloge und Pläne für eine langfristige Umsetzung entwickelt werden.

Aber natürlich sind Datensicherung und Datenaufbewahrung nicht die einzigen Herausforderungen im  Zuge der Digitalisierung. Es gibt viele weitere Fragen zur Digitalisierung, die sich jedes Unternehmen stellen sollte. Unsere Dienstleister aus dem IT.SERVICE-NETWORK begleiten Sie gerne bei Ihrem Weg in Richtung Digitalisierung.

Janina Kröger

Seit Anfang 2019 ist Janina Kröger für den Blog des IT-SERVICE.NETWORK verantwortlich. Neue IT-Trends? Wichtige Business-News? Die studierte Germanistin und ausgebildete Redakteurin behält nicht nur das Geschehen auf dem IT-Markt im Blick, sondern versteht es zudem, IT-Themen verständlich und SEO-optimiert aufzubereiten.

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