Online-Shop einrichten

Webshop erstellen lassen und Umsatzeinbußen minimieren

Von in IT-Support
07
Dez
'20

Sie möchten einen Online-Shop einrichten (lassen)? Damit sind Sie gut beraten, denn aufgrund der andauernden Corona-Pandemie und der Beschränkungen für den stationären Handel drohen schon so oder so Umsatzeinbußen in der eigentlich starken Weihnachtszeit.

Wir verraten, worauf es ankommt, wenn Sie einen Webshop erstellen lassen möchten, und was dabei wichtig ist.

online-shop erstellen

Sie möchten einen Online-Shop erstellen? Holen Sie sich professionelle Unterstützung. Bild: Pixabay/Tumisu

Mit eigenem Webshop durch die Krise

Der lokale Fachhandel leidet massiv unter den Auswirkungen des zweiten Lockdowns. Mit Ausnahme vom vergangenen Black Friday, an dem einige Städte sogar ihre Fußgängerzonen räumen lassen mussten, sind die Innenstädte vielerorts wie leergefegt. Das liegt vornehmlich an zwei Dingen: Zum einen hält sich ein Großteil der Menschen an die #stayhome-Devise, zum anderen fehlt der Effekt durch die Gastronomie. Viele Händler berichten davon, dass deutlich weniger Menschen ausgedehnte Einkaufsbummel unternehmen.

Die Maskenpflicht und die fehlende Möglichkeit, während der Shopping-Tour hier und da noch einen Kaffee zu trinken oder eine Kleinigkeit zu essen, tragen daher ihren Teil dazu bei, dass immer mehr Menschen bei Amazon und Co. bestellen. Das freut Jeff Bezos, der übrigens pro Stunde (!) mehr als vier Millionen Euro verdient, und lässt viele kleine Einzelhändler vor Ort verzweifeln. Um dem entgegenzuwirken, bietet sich die Einrichtung eines Online-Shops an. Das ist im Übrigen kein Hexenwerk, sollte aber trotzdem lieber Profis überlassen werden.

Online-Shop einrichten – Vorteile auch nach Corona

Die Integration eines Online-Shops auf der eigenen Webseite ist auch abseits von Corona und damit langfristig sinnvoll. Denn hierdurch haben Sie als lokaler Händler die Möglichkeit, Ihren Kundenkreis massiv zu erweitern. Zudem bieten aktuell viele Städte die Partizipation an Sammel-Initiativen an, um den lokalen Handel zu unterstützen. Alternativ sollten Sie einmal das Angebot Ihrer örtlichen IHK oder anderen Händler-Netzwerken prüfen.

Was Ihnen allerdings bewusst sein muss: Durch einen zusätzlichen Online-Shop entsteht natürlich auch deutlich mehr Aufwand. Während des Lockdowns können Sie diesem vermutlich gut gerecht werden, für die Zeit danach sollten Sie sich aber schon jetzt einen Plan zurechtlegen.

Online gelten andere Regeln

Darüber hinaus gelten für den Verkauf im Internet andere Regeln als im Ladengeschäft. Beispielsweise greift hier das sogenannte Fernabsatzgesetz. Darin ist unter anderem geregelt, dass der Kunde innerhalb von 14 Tagen von einem Widerrufsrecht Gebrauch machen kann.

Gut für Sie als Betreiber des Online-Shops: Dank einer Gesetzesänderung aus dem Jahr 2014 gilt mittlerweile, dass die Rücksendung für den Käufer nicht zwingend kostenlos sein muss. In der Praxis haben aber nur die wenigsten Kunden Verständnis dafür, wenn sie selbst für den Rückversand zahlen sollen – das sollte Ihnen bewusst sein, wenn Sie sich für diese Variante entscheiden.

online-shop einrichten

Ein Online-Shop bedarf kontinuierlicher Pflege.
Bild: Pixabay/200degrees

Eigenen Shop erstellen – ein Fall für Profis (und Sie!)

Wer einen Online-Shop einrichten möchte, sollte sich dafür professionelle Unterstützung holen. Zunächst einmal empfiehlt es sich, das Unterfangen mit seinem Rechtsanwalt zu besprechen. Denn wer einen Webshop betreibt, muss entsprechende AGB vorweisen und diese auch auf der Webseite darstellen.

Die Implementierung des Shop-Systems ist dann in der Regel ein Fall für Ihren IT-Dienstleister beziehungsweise Webseiten-Programmierer. Je nach dem, auf welcher technischen Grundlage Ihre Webseite fußt (zum Beispiel WordPress) gibt es sogar eine Reihe kostenloser Plugins (zum Beispiel WooCommerce), mit denen der Webshop realisiert werden kann. In diesem Fall kostet Sie der Shop lediglich die Dienstleistung des Programmierers.

Der eigene Online-Shop – Aufwand nicht unterschätzen

Aber Achtung: Ohne Ihre Mitarbeit geht es nicht. Sie allein wissen, welche Produkte Sie im Angebot haben. Diese müssen entsprechend aufbereitet werden. Ihr Dienstleister benötigt Fotos, Produktbeschreibungen, Preise, Infos über Ihren Lagerbestand usw. Unser Tipp: Starten Sie am Anfang nur mit Ihren Bestsellern. Gerade, wenn Sie jetzt kurzfristig noch das Weihnachtsgeschäft mitnehmen möchten, bleibt nicht viel Zeit. Konzentrieren Sie sich auf Ihre wichtigsten Kernprodukte – später lässt sich das Sortiment immer noch ergänzen.

Seien Sie sich zudem bewusst, dass ein eigener Online-Shop kontinuierlicher Pflege bedarf. So steigt beispielsweise am 1. Januar 2021 die Mehrwertsteuer wieder von 16 auf 19 Prozent, allein hier entsteht schon Handlungsbedarf. Auch ist es wichtig, das Sortiment immer aktuell zu halten, damit Sie das Risiko von Kundenbeschwerden minimieren. Wer das Thema Online-Shop aber durchdacht angeht und bereit ist, auch künftig Zeit und Ressourcen zu investieren, kann davon stark profitieren. Auch nach der Pandemie.


Weiterführende Links:
Westfalen-Blatt, Growney.de, e-Recht 24, Woocommerce

Lena Klaus

Lena Klaus arbeitet seit 2018 als freie Autorin und SEO-Expertin für das IT-SERVICE.NETWORK. Seit 2013 kennt sie die IT-Branche und hat sich in diesem Zusammenhang auf B2C- und B2B-orientierte Content-Plattformen spezialisiert.

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